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LEO


Leo

29.03.2012 – 13.12.2012 

Als wir dich bekommen haben warst du von Anfang an aufgeweckt und so süss. Was ich nie im Leben mehr vergessen werde ist die erste Nacht. Plötzlich hörte ich ein rascheln und schreckte auf und was ich da sah konnte ich kaum glauben: Einen aufgestellten Plastiksack und mittendrin der kleine Leo. Ich rannte ihm nach und nahm in den Plastiksack weg und ging sofort wieder ins Bett. Am nächsten Tag fragte mich mein Freund ob er das geträumt hat oder ob bei uns wirklich ein Plastiksack herumrannte. Ich konnte nicht mehr vor Lachen!

Leo war auch immer der, den das Trockenfutter einen Scheiss interessiert hat, er wollte lieber sein heissgeliebtes Nassfutter und das von seinem Bruder gleich mit. Er war immer sehr kuschlig und liebte es bei uns im Bett zu schlafen. Am liebsten gleich bei Alex auf der Brust das er kaum Luft bekam… Er war auch sehr verspielt! Ein richtiger Jagttiger. Alle die zu uns kamen fanden Leo einen Supersüssen Kater. Er war einfach ein Goldschatz.

Leider musste er schon mit 6 Monaten so stark erkranken! Ich habe ihm nur das Beste gewünscht wie hoffentlich alle ihrem Tier… Aber es sollte nicht sein. Auch für die Ärzte war es etwas neues, dass ein so kleines unschuldiges Tier so stark erkrankte! Die letzte Zeit haben wir Leo so verwöhnt, hi und da ein Rahm zum auslecken und natürlich gaaanz viel Liebe!
Ich habe mich gefreut dich bis zum letzten Herzschlag zu Begleiten und ich hoffe du hast das gemerkt. Niemals werden wir dich vergessen und für immer in unserem Herzen tragen! Du bist so ein cooler Typ und ich denke dein nächstes Leben wird ganz wunderbar werden.

I Love You Saralicious
















Grauer Mittwoch vor schwarzem Donnerstag


Grauer Mittwoch vor schwarzem Donnerstag

Es ist leider bald soweit, ich muss meinen kleinen Leo bald einschläfern lassen… Wären der Zeit wo wir in London waren hat sich meine Liebe Kollegin so schön um unsere drei Raubtiere gekümmert. Doch wir haben schon im vornhinein Vorkehrungen getroffen, weil es ihm einfach alles zu viel wurde. Er lag die ganze Zeit nur in meinem Zimmer rum und ging nicht mehr raus. Wenn die anderen Katzen zu ihm kamen war ihm das sofort zu viel.

Wir entschieden uns Leo in meinem Zimmer einzusperren, damit er seine Ruhe hat. Wenn meine Kollegin da war hat sie jeweils die Türe wieder geöffnet. Da Leo auch ein Spezial Futter bekam, dass die anderen natürlich auch gerne gehabt hätten waren wir fast dazu gezwungen, weil ich konnte ja meiner Kollegin nicht sagen: „ Komm am besten 7 Mal am Tag…“ das wäre echt zuviel verlangt.

Als wir von London zurück waren war es für mich klarer als je zuvor. Der Kleine hat nicht mehr lange. Wir machten also einen Termin auf Donnerstag abend ab um ihn einschläfern zu lassen. Man fragt sich da natürlich immer ob es der Richtige Zeitpunkt ist. Es ist so schwer „Gott“ zu spielen. Viele Leute haben mir gesagt, sie hätten Leo sofort nach der Diagnose eingeschläfert. Das konnte ich aber nicht, weil es mir wie Mord vorkam. Ich wollte ihm einfach noch seine Rest Zeit versüssen. Ihm zeigen wie wichtig er für mich und alle anderen war und noch ganz viele Erinnerungsfotos machen.

Ich hoffe ihr müsst nie diese Entscheidung treffen!

Kisses from Saralicious

 
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